«Wenn wir nur ein einziges Kind hätten, wäre alles einfacher…» — flüstert die Stiefmutter verzweifelt, als in Bens Hemd eine gefährliche Substanz entdeckt wird

So grausam und gleichzeitig unendlich bewegend.
Geschichten

Ein paar Worte standen darin geschrieben, die andeuteten, dass jemand Ruhe finden wollte, indem er ein „Problem“ beseitigte.

Die Handschrift stimmte mit der von Marie überein.

Sie brach in Tränen aus:

— Ich wollte ihm nur Angst machen… Ich hätte nie gedacht, dass…

Die Ermittler blieben ungerührt.

Schließlich erklärte Marie: Timo litt an einem Herzfehler und brauchte ständige Aufmerksamkeit. Die Ausgaben lasteten schwer auf der Familie. Sie war in Verzweiflung geraten. Eines Nachts, völlig erschöpft, hatte sie einen unglücklichen Gedanken:

„Wenn wir nur ein einziges Kind hätten, wäre alles einfacher…“

Daraufhin hatte sie das Pulver in Bens Kleidung versteckt, in der Hoffnung, dass es niemand bemerken würde.

Doch Rosa hatte alles gewittert – bevor es zu spät war.

Fabian sank auf die Knie und umarmte Ben:

— Ich habe mich geirrt, mein Sohn… Vergib mir…

Rosa blieb bei ihnen sitzen und richtete den Blick auf das Kind, das sie gerade beschützt hatte.

Seit jenem Tag nannte man sie im Dorf: „Rosa – die Hündin, die ein unschuldiges Herz gerettet hat“.

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