Misshandelt von seiner Stiefmutter, die ihm oft das Essen verweigerte, blieb der siebenjährige Junge dennoch tief mit seiner Halbschwester verbunden… Doch alles änderte sich an dem Tag, als die alte schwarze Hündin des Hauses plötzlich begann, sich bellend auf ihn zu stürzen und nicht mehr aufhörte. Als die Familie seine Kleidung untersuchte, entdeckte sie etwas, das ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließ…
In der kleinen Gemeinde Saint-Malo an der bretonischen Küste kannte jeder Ben – ein zartes Kind mit sanftem Blick –, der mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und seinem kleinen Halbbruder zusammenlebte.
Seine Mutter war gestorben, als er erst fünf Jahre alt war. Seitdem verbrachte sein Vater Fabian, ein Hochseefischer, den Großteil seiner Zeit auf See. Nach der Wiederverheiratung war Ben in der neuen Familienordnung abrupt zum unerwünschten Gast geworden.
„Du taugst zu nichts! Du isst für zwei und redest für zehn! Ich habe schon genug mit meinem Sohn zu tun!“, schrie seine Stiefmutter Marie.
Die Nachbarn merkten wohl, dass etwas nicht stimmte. Viele hätten gerne eingegriffen, doch sobald jemand auch nur eine Bemerkung machte, schnitt Marie das Gespräch scharf ab:

